Evaluation/
Qualitätsmanagement 
durch die Schule

Qualitätsmanagement ist ein Leitbegriff, der heute in allen Bereichen eine immer größere Bedeutung erlangt. Besonders im Bildungsbereich spielen Fragen nach der Qualität im Rahmen von Schulentwicklung eine zunehmend bedeutende Rolle: Was ist eine gute Schule? Was ist guter Unterricht? Wie können Schule und Unterricht verbessert werden?

Qualität bedeutet Wirksamkeit des erzieherischen Geschehens und enthält Aussagen über Inhalte und Prozesse und stellt so den Zusammenhang zwischen Zielvorstellungen und zu deren Erreichung notwendigen Maßnahmen her. Das erzieherische Geschehen wird somit im Hinblick auf sein Ergebnis untersucht. Qualität und Wirksamkeit sind das Ausmaß, in dem Schule, ausgestattet mit Ressourcen und Mitteln, ihre Ziele erreicht, ohne Mittel und Ressourcen zu vergeuden und ohne ihre Mitglieder unangemessener Belastung auszusetzen.

Ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements ist die Evaluation in interner und externer Form. Dabei gilt es, konkrete Daten zu sammeln, zu interpretieren, zu kommunizieren und daraus konkrete Maßnahmen für die Verbesserung und Weiterentwicklung der aktuellen Situation abzuleiten. Dabei spielt eine konstruktive Feedbackkultur eine ganz besondere Rolle.
An dieser Kultur haben wir in den letzten Jahren schwerpunktmäßig gearbeitet.
In unserem Bildungsplan nimmt Evaluation eine wichtige Rolle ein. Sie wird als interne und externe Evaluation durchgeführt. Die folgenden Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die interne Evaluation.
Die Ergebnisse der internen Evaluation betreffen sowohl Themen der Personal- und Organisations- als auch der Unterrichtsentwicklung und dienen

  • einer konstruktiv kritischen Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen für erfolgreiches erzieherisches Handeln im Innen und Außen
  • der Erweiterung professioneller Kompetenzen (Lehr- und Lernmethoden, Beziehungskultur..)
  • der Verbesserung der Lernräume und deren Ausstattung mit Lernmaterialien
  • der gegenseitigen Unterstützung im gemeinsamen zielgerichteten Handeln (Schüler/Schülerinnen, Lehrpersonen, Schulführungskraft sowie Institutionen im strukturellen und erzieherischen Bereich)
Ablauf/Organisation der internen Evaluation

Die allgemeine Orientierung erfolgt am Qualitätskonzept/Qualitätsrahmen des Landes 
Für Evaluationsvorhaben an unserer Schule gelten folgende Kriterien:

  •  regelmäßiger Einbezug der Beteiligten in den Evaluationsprozess
  • transparente Kommunikation des Qualitätskonzeptes mit Ausrichtung auf sichtbare Qualitätszirkel an alle Beteiligten in mündlicher oder schriftlicher Form
  • Festlegen der Evaluationsinstrumente (Befragungen, Interviews, Fragebögen…) und eventuelle Erläuterungen in eigenen Veranstaltungen
  • Organisationsplan der Durchführung
  • Sammeln der Unterlagen und Erstellen eines Evaluationsberichts
  • Veröffentlichung und Erläuterung der Ergebnisse
  • Festlegen von Maßnahmen zur Weiterentwicklung des evaluierten Bereichs

Ein Projektteam (AG Evaluation) erstellt gemeinsam mit der Schulführungskraft einen Aktionsplan für die einzelnen Vorhaben.
Die Ergebnisse jeder durchgeführten Evaluation werden in einer eigenen Ablage gesammelt und dienen somit der Schule als Gedächtnisstütze für eine kontinuierliche Schulentwicklung.
Grundsätzlich gilt die Datenhoheit. Die Ergebnisse gehören den Betroffenen. Die Weitergabe der Ergebnisse kann nur mit deren Einverständnis erfolgen.
Die Daten bewahren die jeweils Betroffenen (Lehrpersonen, Team, Schulstellen, Sprengel I) auf.