Wir arbeiten
zusammen

Schulnetzwerk

Unter Schulnetzwerk versteht man eine systematische Zusammenarbeit mehrerer Schulen bzw. Schulsprengel in bestimmten Bereichen.


Unser Schulnetzwerk besteht aus 3 Schulsprengeln:

GSP Klausen I
GSP Klausen II
Mittelschule Klausen


Unsere Ziele sind:

  • Gegenseitiges Kennenlernen und Erfahrungsaustausch
  • Stärkung der Beziehung der Einzelschulen zu anderen Schulen
  • Öffnung der Schulen
  • Kräfte bündeln
  • Stärkung der Einzelschule in ihrer Innovationskraft, ihrem Profil und ihrem Selbstbewusstsein
  • Vorteile für Schüler, Lehrer und Eltern schaffen


Maßnahmen:

  • Treffen in Fachgruppen
  • Organisation gemeinsamer Fortbildung
  • Durchführung von Hospitationen
  • Abstimmen von Lernzielen
  • Gestaltung von Übergängen


Alle drei Schulsprengel entsenden Vertreter  in die Arbeitsgruppe Schulnetzwerk. Diese Kerngruppe schlägt Arbeitsschwerpunkte vor. Die Mitglieder bringen Anregungen zur Zusammenarbeit vor und tragen Berichte, Beschlüsse, Vorhaben an ihre Schulstelle. So kann sich jeder Lehrer vor Ort über den aktuellen Stand der Netzwerk- Arbeit informieren.

Jedes Jahr einigen sich die Kern- und die Arbeitsgruppe auf einige klar begrenzte Ziele für das betreffende Schuljahr.

Stufen übergreifende Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten und mit der Mittelschule ist uns als Grundschule ein großes Anliegen. Durch vielfältigen Austausch zwischen den Stufen können Übergänge vorbereitet, kindgerecht gestaltet und pädagogisch begleitet werden.

Folgende Initiativen stützen die Zusammenarbeit:

  • Austausch in der Arbeitsgruppe Schulnetzwerk
  • gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen für Lehrpersonen und Erzieherinnen
  • Informationsaustausch bzw. Treffen der Erzieher und Erzieherinnen verschiedener Stufen
  • gegenseitige Hospitationen
  • Informationsaustausch zwischen Kindergärtnerinnen u. Lehrpersonen der GS sowie Lehrpersonen der GS und MS
  • Absprachen über gemeinsame Feiern und Feste
  • Mitarbeit der Grundschule im Kindergartenbeirat
  • Schnupperbesuche in der neuen Stufe : Schulbesuche der 5. Klasse in der Mittelschule und von "Botschaftern" der 1. Klasse MS in der 5. Klasse GS, Einladung der Kindergartenkinder in die Schule  bzw. gemeinsame Gestaltung von verschiedenen Veranstaltungen
  • Gegenseitige Besuche zwischen Kindern des Kindergartens und der Grundschule
  • gemeinsame Spiel/Unterrichtsstunden
  • Übertrittsgespräche bei Schülern und Schülerinnen mit Förderbedarf
  • Stufen übergreifende Projekte
  • Pädagogischer Tag des Schulnetzwerks
  • Vorleseaktionen
  • Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Eltern

Zusammenarbeit steht für Vielfalt, Unterschiedlichkeit und auch Gemeinsamkeit in der Wahrnehmung, in den Sichtweisen und in der Begegnung mit Neuem.
Diese Verschiedenheiten gilt es zu Gunsten einer ausgewogenen Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit und zu Gunsten eines guten Schulklimas zu nutzen, zuzulassen oder manchmal auch auszuhalten. Teamentwicklung, Umgang mit Vielfalt, das Thematisieren von Verschiedenheit, gegenseitige Achtung und das Ringen um Konsens und Kompromisse bleibt eine Herausforderung an alle an der Schule Beteiligten.

Zusammenarbeit der Lehrpersonen
  • Innerhalb der gleichen Klasse arbeiten die Lehrer und Lehrerinnen im Team zusammen und führen die Klasse in gemeinsamer Verantwortung. Auch die Lehrpersonen der 2. und 3. Sprache, die Religions-  und die Integrationslehrpersonen sind zusammen mit den anderen Lehrpersonen für die Führung der Klasse verantwortlich. Alle Beteiligten helfen mit, ein einheitliches Unterrichtskonzept zu entwickeln (L.G. 25/93, Art. 5). In periodischen Abständen (in der Regel wöchentlich) setzen sich alle Lehrpersonen eines Teams und ev. Mitarbeiterinnen zusammen, um Rückschau auf die Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit zu halten und um über anstehende Fragen und Probleme zu beraten. In Verifizierungs- und Bewertungssitzungen wird der Erfolg der Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit gemeinsam überprüft, und es werden Maßnahmen sowie Bewertungen formuliert.
  • Zusammenarbeit erfolgt auch auf Schulebene, indem gemeinsame Ziele angestrebt, formuliert, umgesetzt und evaluiert werden, indem Unterrichtsmaterialien einander zugänglich gemacht werden, indem die anfallenden Aufgaben arbeitsteilig bewältigt werden, indem schulinterne Ressourcen und Fähigkeiten der Lehrpersonen sinnvoll genutzt werden, indem Informationen aus den Arbeitsgruppen des Sprengels oder aus Fortbildungsveranstaltungen weitergegeben werden...
  • Nicht zuletzt gibt es vielfältige Formen der Zusammenarbeit auf Sprengelebene. Ein Hauptgewicht liegt in der Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen, die unter unterschiedlichen Schwerpunkten die Schulentwicklung vorantreiben und aus Lehrpersonen der einzelnen Schulen zusammengesetzt sind.


Ein wichtiges Gremium bilden auch die Schulstellenleiter und - leiterinnen, welche bei ihren regelmäßigen Zusammenkünften die Anliegen der einzelnen Schulen vorbringen, sich über auftauchende Probleme austauschen, Erfahrungen und Sichtweisen einbringen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten entwickeln und Handlungsschritte planen. Diese Form der Zusammenarbeit und gemeinsamen Planung entlastet alle Schulstellenleiter und -leiterinnen in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit, gibt Sicherheit und bürgt auch für ein gemeinsames Auftreten der Schulen nach außen.

Vielfältige Formen der Zusammenarbeit gibt es auch in Fachgruppen: Die Fachgruppen Italienisch, Englisch, Religion und Integration sind institutionalisiert, andere Fachgruppen treffen sich fallweise. Auch im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen finden Diskussionen und Erfahrungsaustausch Platz.

Das gesamte Lehrerkollegium trifft sich 4-5 Mal jährlich, um anstehende Beschlüsse zu fassen, aktuelle Informationen auszutauschen, über Erfahrungen (z.B. Evaluationsvorhaben) zu berichten. Weitere Aufgaben siehe unter Mitbestimmungsgremien.

Der jährliche Pädagogische Tag dient der gemeinsamen Ausrichtung an neuen oder aktuellen Zielen, der Zusammenarbeit im Sprengel und dem Austausch zwischen den Schulstellen.

Arbeitsgruppen

Mit Beschluss des Lehrerkollegiums werden auf Schulsprengelebene folgende Arbeitsgruppen eingesetzt.

Zusammenarbeit Elternhaus – Schule

Eine wichtige Voraussetzung für eine anerkannte und erfolgreiche Schule ist die Zusammenarbeit mit den Eltern, die aus der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder erwächst. Partnerschaftlicher Umgang und regelmäßige Gespräche fördern die Kooperation. Unsere Schule bemüht sich um gute, durch gegenseitige Achtung und Wertschätzung geprägte Kontakte zu den Eltern und schafft Situationen, in denen sich die Eltern aktiv und mitverantwortlich am Schulleben beteiligen können.

Sie wirken in den folgenden Gremien mit: Klassenrat, Schulrat, Elternrat, Schlichtungskommission.

Die konstruktive Einbindung bei der Konkretisierung des Schulprogramms vertieft das gegenseitige Vertrauen und erleichtert den Eltern die Identifikation mit der Schule. Häufigkeit und Form der Zusammenarbeit richten sich nach individuellen und organisatorischen Bedürfnissen.

Folgende Initiativen stützen die Zusammenarbeit:

  • Elternversammlungen auf Klassenebene
  • Elternabend mit thematischem Schwerpunkt auf Schulebene
  • Klassenrat mit Eltern
  • Elternrat auf Sprengelebene
  • Allgemeine Elternsprechtage
  • individuelle Elternsprechstunden
  • Eltern als Experten
  • gemeinsame Feste, Feiern und Ausflüge
  • Elternbesuche in der Schule
  • gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen
  • Evaluation mit Einbezug der Eltern
  • gemeinsame Initiativen
  • Absprachen bei Kindern mit besonderem Förderbedarf
  • gemeinsame Sitzungen mit Therapeuten und Therapeutinnen, Psychologen...


Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen

Unsere Schule ist Teil der Öffentlichkeit und pflegt deshalb regelmäßige Kontakte zu ihrem sozialen Umfeld.
Sie bezieht außerschulische Fachleute und Lernorte mit ein und trägt so gleichzeitig auch den Bedürfnissen vor Ort in angemessener Weise Rechnung.
Von besonderer Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, Sondereinrichtungen und Beratungsdiensten im Zusammenhang mit der Integration von Kindern mit einem erhöhten Förderbedarf oder mit Migrationshintergrund.